Matthias Mayr
Matthias Mayr

Matthias Mayr

Matthias Mayr ist eine interessante Persönlichkeit. Er ist promovierter Sportwissenschaftler. Er ist ein Abenteurer und darüber hinaus ist er Skifahrer. Er befuhr die abgeschiedensten Berge in dieser Welt und er produzierte fantastische Skifilme.

Mit welchen drei Worten würdest du dich beschreiben?
Beschreibe dich niemals selbst!

Wie definierst du Skifahren?
Skifahren ist eine einzigartige Mischung aus Natur, Geschwindigkeit, Vielfältigkeit, Kraft, Bewegung und Eleganz. Wenn es dir gelingt, all das beim Skifahren zu verbinden, erlebst du ein absolutes Glücksgefühl.

Hattest du Vorbilder während deiner Kindheit?
Während meiner Kindheit hatte ich verschiedene Vorbilder, es begann mit MacGyver und Michael Knight – und Ronaldo (der Brasilianer), der das Fußballschauen attraktiv machte und einer der Gründe ist, warum Fußball eine der besten Sportarten für die Zuschauer ist. Auch in der jetzigen Zeit habe ich Vorbilder, da ich nie aufhöre mich zu entwickeln – so zum Beispiel Roger Federer, womöglich einer der eindrucksvollsten und elegantesten Athleten aller Zeiten.

Wie gehst du mit Angst und Gefahr um? Würdest du den Satz „wer sich nicht der Gefahr aussetzt, wird nie Großartiges erreichen“ unterstreichen?
Die Angst ist wichtig, um am Leben zu bleiben. Sie ist die subjektive Maßeinheit für Gefahr. Wenn man Angst hat, sollte man sie nicht ignorieren. Die Gefahr an sich ist vielmehr vom Standpunkt des Betrachters abhängig. Wir werden oft gefragt, ob es denn nicht sehr gefährlich sei, die entlegensten Berge zu befahren. Die Antwort ist natürlich Ja. Es steckt viel harte Arbeit, Training und eine detaillierte Planung dahinter, um die Risiken zu minimieren. Im Endeffekt habe ich mich bisher nur einmal verletzt und das war auf der Piste (Ha!) und bisher nie bei Missionen in den
hohen Bergen.

Wie würdest du deinen perfekten Skitag beschreiben?
50 Zentimeter frischer Pulverschnee, zusammen mit meinen Freunden und meiner Freundin, Skifahren in den Wäldern von Österreich den ganzen Tag lang! Anschließend ein Bier auf einer Hütte mit derselben Crew, die Nacht vorm TV mit meinem Mädel und meinen Katzen.

Welches ist deine schönste und welche ist deine schlimmste Erinnerung?
Ich habe viele schöne Erinnerungen, insofern ist es schwierig eine zu benennen. Mein schlimmster Tag war, als ich mir mein Knie auf der Piste verletzte. Wir fuhren die berühmte Pallavicinirinne, eine 55 Grad steile Eiskletterroute am höchsten Berg Österreichs, der Großglockner. Es ist eine der gefährlichsten Abfahrten, oder vielleicht sogar aufgrund der Steinschläge die gefährlichste Abfahrt in Österreich. Plötzlich trafen mich zwei Felsbrocken und danach war mein Arm doppelt so dick – wie der von Popeye. :) Mein rechter Arm musste mit 5 Stichen genäht werden. Es war einer der schrecklichsten Momente, denn auf den Steinschlag hast du keinen Einfluss, er donnert auf dich herab und kann tödlich sein.

Was würdest du tun, wenn du kein Skifahrer wärst?
Ich wäre jedenfalls immer noch der Matthias. Vielleicht würde ich mehr Fußball und Beach Volleyball spielen, oder mit hundertprozentiger Leidenschaft an etwas Anderem arbeiten. Bevor ich professioneller Skifahrer wurde, arbeitete ich als Sportwissenschaftler, aber das erfüllte mein Leben nicht. Hoffentlich hätte ich eine Arbeit, die mich genauso erfüllt wie das Skifahren, oder ich genieße das Leben mit meiner Familie als Landwirt in den Wäldern, das könnte ich mir durchaus vorstellen.

Wer ist für dich der beste Skifahrer aller Zeiten?
Ich denke, man kann unmöglich nur einen einzigen benennen. Es gibt so viele großartige Skifahrer: Candide Thovex, Hermann Maier, Ingemar Stenmark.

Du fährst Ski in den abgelegensten Gebieten der Welt. Wie entdeckst du diese?
Meist durch Zufall beim Betrachten mit Google Earth oder beim Überfliegen von Bergregionen mit einem Flugzeug. Als wir uns zum Beispiel auf dem Heimflug von Kamchatka befanden, entdeckten wir das Tscherskigebirge in Sibirien, die nächste Mission hieß „The White Maze“ und kann auf www.thewhitemaze.com angesehen werden. Im Moment arbeiten wir an dem Film „In The Tracks of The First“, der im Kino und im Fernsehen gezeigt werden wird. Er handelt von den Erstbefahrern der steilen Nordhänge in den Alpen. Wir befahren diese erneut und vergleichen es mit Früher.

Was war dein interessantestes Abenteuer und was war dein angsteinflößendstes Erlebnis?
Das mit Abstand herausragendste Abenteuer war der 3-wöchige Aufenthalt auf der Insel „Onekotan“. Nichts hat meinen Charakter so geprägt wie dieses Erlebnis. Man lernt die Grenzen des eigenen Körpers und der eigenen Vorstellungskraft auszuloten und stellt fest, dass diese wesentlich höher liegen als man glaubt. Ich würde sagen, man würde, wenn man keine Wahl hätte, niemals aufgeben; denn die zweite Möglichkeit wäre der Absturz und der Tod. Man lernt die Probleme mit einer positiven Herangehensweise zu lösen. Verschwende niemals deine Energie in negatives Denken. Mein angsteinflößendstes Erlebnis war, als ich von einer riesigen Lawine in Österreich am Dachstein begraben wurde. Zum Glück wurde ich nicht verletzt.

Welche anderen Sportarten betreibst du?
Ich mag gerne Bergwandern, Laufen, Fitness, Fußball, Beach Volleyball und Radfahren. Wenn der Winter zu Ende geht, startest du den Countdown zur nächsten Saison oder sehnst du dich nach dem Sommer? Der Winter dauert für mich für gewöhnlich sehr lange, länger als für die meisten in Europa. Im Jahr 2016 kam ich erst Mitte Mai aus Sibirien zurück und in dieser Saison arbeite ich an einem Projekt, das womöglich bis Juli dauern wird. Ansonsten beginne ich nach der Saison sofort mit dem Schneiden von Filmen, der Planung von neuen Touren und Filmen. Aber ja, ich genieße den Sommer sehr, zähle jedoch nicht die Tage bis zum nächsten Winter, doch ich hoffe, dass er gut wird.


Welche Aktivitäten betreibst du im Sommer?
Fußball, Beach Volleyball.


Deine liebsten Orte im Sommer und Winter?
Österreich und Österreich.

Wo war dein letzter Urlaub?
In Griechenland auf Skiathos.

Wo würdest du für ein Wochenende, eine Woche und einen Monat hinfahren, wenn Geld keine Rolle spielen würde?
Ich würde erstmal zu leben versuchen, ohne dass Geld eine Rolle spielt. Wenn wir für unsere Projekte recherchieren, ist es für gewöhnlich der finanzielle Aspekt, der oftmals den Augenschein erweckt, dass es unmöglich sein wird und jeder sagt dir: es ist unmöglich. Danach richte ich mich nicht und so konnte ich bereits viele Orte dieser Welt bereisen, die man eigentlich nur besuchen würde, wenn es egal ist, was es kostet und als nächstes ist die Antarktis dran. Ich würde zwei „rund um die Welt“-Tickets kaufen und meiner Freundin die Welt zeigen.

Wie beschreibst du deinen persönlichen Stil?
Sportlich, denke ich. Ich besitze nicht einmal einen Anzug.

Trägst du Schmuck oder einen Glücksbringer?
Nein.

Unterstützt du wohltätige Zwecke?
Ich unterstütze www.outdooragainstcancer.com und versuche Leute für diese Organisation zu gewinnen. Im Freien zu sein und Sport zu betreiben ist eine großartige, präventive Gesundheitsfürsorge und hilft den Krebs zu heilen.

Was unternimmst du gegen den Kohlendioxidausstoß?
So oft ich kann, nutze ich das Fahrrad und ich kaufe nichts, was ich nicht brauche. Ich meine, ich bin ein sparsamer Konsument. Sicherlich ist das Fliegen in der gesamten Welt dem nicht gerade förderlich und ich sehe mich daher nicht als einen ökologischen Helden. Trotzdem hoffe ich, indem ich Millionen von Leuten die Schönheit der Natur aufzeige, dass es viele dazu animiert, etwas „grüner“ zu leben.

Was ist dein Lieblings-Sportteam?
FC Barcelona

Buch, Film, Konzert, Theater, Ausstellung?
Einige Bücher von Simon Beckett und die Biographie von Zlatan Ibrahimović.

Hast du Haustiere?
Zwei Katzen, Mogli und Coco.

Kochst du selbst?
Meistens, ja.

Welches Gericht kochst du am besten?
Marillenknödel.

Leitsatz des Lebens?
Arbeite hart für das was du erreichen möchtest.

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