Swiss vibes

Image:Swiss vibes
07. Jan, 2019 Autor: Gregor Šket
DIESE SEITE TEILEN

 

Zermatt ist das perfekte Winterzauberland. Auf den ersten Blick erinnert das idyllische, autofreie Dorf unterhalb des mächtigen Matterhorns in nostalgischer Art und Weise an die Winter unserer Großmütter und Großväter. Tatsächlich ist Zermatt eine gelungene Mischung aus Tradition und Moderne. Dort oben ist Skifahren an 365 Tagen im Jahr möglich.

Es war ein außerordentlicher Winter, in Wahrheit fantastisch! Schneeflocken fielen in Millionen. Die Sonne schien. Der Wind blies. Das Thermometer fiel bis auf -30 Grad Celsius. Selbst die ältesten Bewohner von Zermatt, einem Ort, in dem Schneefälle keine Seltenheit sind, hatten Mühe, sich daran zu erinnern, als die Mutter Natur so viel Schnee vom Himmel fallen ließ. Zuoberst im Skigebiet lag bis in die zweite Aprilhälfte eine vier Meter dicke Schneedecke. Durch extremes Winterwetter war das Dorf sogar zweimal komplett von der Außenwelt abgeschnitten, einmal sogar für eine ganze Woche.

Dieser Winter hatte definitiv seinen Anteil an den frisch präparierten Pisten und dem tiefen Pulver und schuf unzählige Erinnerungen, unvergessliche Momente und „Good Vibrations“. Ein solcher Winter verdient einen würdigen Abschied. Wahre Skienthusiasten, die den ganzen Sommer vom Schnee träumen, versammelten sich auf der Terrasse der Adler Hitta, zogen ihre Gore-Tex-Jacken aus und standen in kurzen Ärmeln herum und sahen zu, wie der Schnee langsam schmolz und sich vom festen Zustand ins Flüssige verwandelte, zufrieden und glücklich und doch ein bisschen traurig. Der Klang dreier Saxophone hallte zwischen Gornergrat und Kleinem Matterhorn wider. David, der Küchenchef, grillte seine letzten speziellen Hühner der Saison. Mädchen in Bikinis nahmen ein Bad im Whirlpool. Der Holzboden verwandelte sich zum Dancefloor im Freien. Ugi, der Hüttenbesitzer, lief mit einem zufriedenen Lächeln umher. Dann ging die Sonne hinter den Bergen unter und alles was noch zu sagen war, war Addio, Au Revoir, Bye Bye, Tschüss … wir sehen uns im nächsten Winter.

Natürlich war der Abschied nur zeremoniell – der Winter in Zermatt hört eigentlich nie auf. Der höchste Teil des Skigebiets ist dauerhaft in Schnee und Eis gehüllt. Dort oben ist Skifahren an 365 Tagen im Jahr möglich. Manche mögen neidisch sein, Zermatt ist eines der besonderen Skigebiete mit ausreichend Platz für alle Skifahrertypen und Kurven aller Art. Es ist ein Winterspielplatz für alle Arten des Skifahrens, vom Carven auf frisch präparierten Pisten bis hin zum Tiefschneefahren, Skitouren, Freestyle, Heliskifahren und Skibergsteigen. Slalom-Ski, Freeride-Latten, lange und kurze Ski – alle Bergathleten finden ihren individuellen Weg zurück zur Gondel.

Winterparadies

Zermatt ist ein ganz besonderer Ort. Es ist das perfekte Winterparadies, eine Art Zeitmaschine, die einen in eine Zeit zurückversetzt, als die Welt sich noch langsamer drehte. Die Zeitreise beginnt in Täsch, eine Stadt, die zu einem großen Parkplatz umfunktioniert wurde. Am Ende der Stadt befindet sich ein großes Schild: „Straße für Fahrzeuge aller Art gesperrt“. Das Schild ist die Eingangsstation zum romantischen und nostalgischen, alpinen Erlebnis, wo die Luft zu Hundertprozent Öko und Bio ist. Das Pfeifensignal der roten Schmalspurbahn kündigt den Abschied der Gegenwart an. Fünf Kilometer weiter oben im Tal, unter den höchsten Gipfeln Europas, liegt Zermatt. Eine Zahnradbahn überwindet weitere 1500 Höhenmeter auf dem Weg zum Gornergrat. Der obere Grat liegt auf über 3000 Meter Meereshöhe.

Zum einen ist Zermatt ein archaischer, traditioneller, konservativer und vielleicht sogar rückständiger Ort; zum anderen hat es einen offenherzigen, gastfreundlichen, menschlichen, weltlichen und modernen Geist. Die Atmosphäre im Dorf mit etwas mehr als fünftausend Einwohnern, siebentausend Hotelzimmer und sechstausend Wohnungen ist alles andere als ländlich. Obwohl das Dorf nur eine Hauptstraße hat, fühlt es sich manchmal wie eine Allee einer großen Metropole an, zumindest aufgrund der unterschiedlichen Sprachen, die von Schritt zu Schritt wechseln. Schweizerisch mischt sich unter Englisch, Japanisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Slowenisch… Touristen mengen sich unter Bergsportler, Skifahrer, Athleten und Menschen, die wegen ihren Adrenalin- Träumen nach Zermatt kamen. Hier glänzt das Prädikat „Swiss Made“, schließlich sind die Schweizer die Meister des Tourismus vom Feinsten.

Pyramidenberg

Ab etwa dreitausend Metern wird die Stadt vom mächtigen Matterhorn überschattet. Die Franzosen nennen es Cervin, Italiener nennen es Cervino. Es ist einer der achtunddreißig Viertausender, die Zermatt umgeben. Seine unverwechselbare Pyramidenform, die am besten von der Schweizer Seite aus zu erkennen ist, macht es womöglich zum meist fotografierten Berg der Welt. Es wurde zuerst am 14. Juli 1865 von den Briten Edward Whympler, Reverend Charles Hudson und Lord Francis Douglas in Begleitung des Zermatter Bergführers Peter Taugwalder und seinem Sohn und der in Chamonix ansässige Bergführer Michel Croz erobert.

Das kleine Matterhorn ist mit 3883 Metern eine Miniatur seines größeren Bruders. Es ist die höchste Skistation in der Gegend. Der Anblick der Gletscherspalten auf den Gorner-, Findl- und Theodulgletschern aus den Fenstern der Gondel ist beeindruckend. Dort oben schmilzt der Schnee nie. Wenn der Rest von Europa im Sommer ans Meer fährt, gehen die Menschen in Zermatt zum Skifahren… im Winter verbindet sich das Gebiet mit Cervinia in Italien.

Der erste Skilift wurde im Jahr 1942 gebaut. Die Klein Matterhornbahn wurde 1979 eröffnet und ein Jahr später wurde in Sunnegga die erste unterirdische Standseilbahn der Schweiz eröffnet. Die drei Gebiete zusammen (Sunnegga – Rothorn, Gornergrat – Rote Nase – Stockhorn, Trockener Steg – Schwarzsee – Klein Matterhorn) bieten über vierhundert Pistenkilometer.

Ein Aufenthalt im alpinen Paradies, das die roten Blutkörperchen wiederbelebt, dauert in der Regel eine Woche. Dann gibt der rote Zug wieder sein Signal und es ist Zeit für die Rückreise ins Tal, zurück in die Realität. Der Traum ist vorbei, aber du schwörst, dass du wiederkommen wirst… bis bald … im nächsten Winter!

Adler Hitta

Zermatt ist für sein außergewöhnlich kulinarisches Angebot berühmt. Die Gastronomie in der Region hat bei weitem die traditionellen Speisen wie Raclette, Käseplatten und Schokolade übertroffen. Feinschmecker können ihren Gaumen während des Tages auf den Pisten und beim Abendessen in einem der vielen Restaurants im Tal verwöhnen lassen. Einer der beliebtesten Plätze ist die Adler Hitta, eine Skihütte im Gebiet Sunnegga. Ursprünglich diente die Hütte als Wochenendhaus der Familie Zumtaugwald und wurde später zu einem typischen Restaurant umgebaut. Vor rund zwanzig Jahren übernahm Urs „Ugi“ Zumtaugwald das Geschäft seines Vaters und vor sechs Jahren wurde die Hütte gründlich renoviert. Ugi behielt den traditionellen, alpinen Charakter bei und fügte einen modernen Hauch hinzu. Heute ist die Adler Hitta einer der beliebtesten Stationen auf den Pisten. Auf der Terrasse scheint der sonnenbeschienene Gipfel des Matterhorns in greifbarer Nähe zu sein. Und sie lieben Elan Ski bei der Adler Hitta.

Im letzten Jahr begannen wir mit Elan zu arbeiten. Wir sind sehr stolz darauf, mit der legendären Marke zusammenzuarbeiten. In der Hütte haben wir einen besonderen Platz eingerichtet, um einige Paar Ski zu präsentieren. Wir organisieren auch Testtage in jeder Saison, damit unsere Gäste die Innovationen der Entwicklungsabteilung von Elan aus erster Hand erleben können“, sagt Ugi.

Urs Ugi Zumtaugwald

Der schönste Arbeitsplatz der Welt

David Georgi ist der Küchenchef der Adler Hitta. Wenn man die Aussicht von seinem Arbeitsplatz aus sieht, kann man sagen, dass er den besten Job der Welt hat. Der achtunddreißigjährige Maestro aus Dresden ist ein echter Weltreisender, der vor sechs Jahren in Zermatt Station machte.

David Georgi

Wie war der Winter in diesem Jahr?
Er war toll. Es gab keinen Schneemangel und viele sonnige Tage. Wir hatten eine großartige Zeit.

Wie ist es, auf 2200 Metern mit Blick auf einige der fotogensten Berge der Welt zu arbeiten?
Das ist eigentlich der Hauptgrund, warum ich so gerne in Zermatt lebe. Ich lebe im Dorf und gehe jeden Tag gegen acht Uhr morgens auf den Berg.

Wie bist du nach Zermatt gekommen?
Ich komme ursprünglich aus Dresden und bin früh auf Reisen gegangen. Zuerst arbeitete ich an Orten in Deutschland, dann in New York, Sydney, Spanien und anderen Orten auf der ganzen Welt. Vor sechs Jahren bin ich nach Zermatt gekommen und das Leben hier passt wirklich zu mir.

Was ist deine Handschrift beim Adler Hitta Menü?
Wir sind für vieles bekannt. Unsere Spezialität ist Hühnchen, das wir auf speziellen Spießen grillen. Es ist wohl unser größter Hit und im Laufe dieser Saison machten wir über achttausend davon.

Was machst du im Sommer?
Nach dem Ende der Wintersaison haben wir ungefähr einen Monat frei. Die Sommersaison beginnt im Juni und dauert bis Oktober. Dann beginnt der Winter langsam aber sicher wieder auf unserem Berg.

Hast du Zeit für dich?
Natürlich, ich liebe das Skifahren im Winter. Im Sommer ist Zermatt ein Paradies für Mountainbiker und Wanderer, was ich ebenfalls sehr mag.

Always Good Times Tour 2019 - Schweiz:

12.-13.1.2019: Lenzerheide, Alp Lavoz
19.-20.1.2019: Zweisimmen, Rinderberg Swiss Alpine Lodge
26.-27.1.2019: Lenk-Betelberg, Berghotel Leiterli
02.-03.2.2019: Schönried, Berghaus Horneggli
09.-10.2.2019: Zermatt, Adler Hitta
16.-17.2.2019: Lenk, Snow Beach Lodge
23.-24.2.2019: Davos, Fuxägufer
02.-03.3.2019: Lenzerheide, Rothorngipfel (Scharmoin)

Die Erziehung zum Skifahrer
14. Jan, 2019 | Krista Crabtree

Die Erziehung zum Skifahrer

Die folgenden Tipps sind Einblicke, die ich auf dem Weg als Ski-Mutter gelernt habe. Fehler sind da, um sie zu machen, aber hoffentlich als Lernerfahrung, die deinen Kindern dabei hilft, zu Lebzeiten bessere Skifahrer zu werden.

Weiterlesen
Dein Elan Ski Horoskop
01. Jan, 2019 | Krista Crabtree

Dein Elan Ski Horoskop

Was sagt dein Sternzeichen zu deiner Vorliebe für Ski? Im Folgenden schauen wir uns die astrologische Konstellation an und kombinieren diese mit den Elan W Studio Ski.

Weiterlesen
Mehr als ein grundlegendes Element
25. Dez, 2018 | Vid Baruca

Mehr als ein grundlegendes Element

Die Element Ski sind an diejenigen Skifahrer gerichtet, die mit der Entdeckungsreise auf Ski beginnen und auf der Suche nach dem perfekten Schwung sind. Aber auch guten Skifahrern können sie viel Spaß bereiten.

Weiterlesen
Alle Neuigkeiten anzeigen
Die Eingabe Ihrer persönlichen Daten während des Bestell- und Bezahlvorgangs ist durch eine SSL-Verschlüsselung gesichert. Fremde können die von Ihnen eingegeben Daten nicht sehen. Wir nutzen für die gesicherte Übertragung der Daten die moderne 128-bit-Technologie.
 

Reduction reason0

Reduction reason0

NRC

Reduction reason0

Reduction reason0

NRC